Infoveranstaltung Grätzlgarten Gasometer

Liebe Leute, die Simmeringer Grünen würden gerne einen Grätzlgarten in der Gasometer-Umgebung initiieren. Wer mitgarteln möchte, ist herzlich eingeladen zu unserer Infoveranstaltung am kommenden Montag, den 27.6. einladen. Wir treffen uns um 19 Uhr im Marx, Franzosengraben 3, gegenüber der P&R-Garage Erdberg.

Hier der Infoletter zur Veranstaltung.

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Neuer Gasometer-Express

Es ist so weit: Der neue Gasometer-Express ist da.

Hier können Sie ihn schon einmal vorab lesen.


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In der Bezirksvertretung angekommen

Heute, 47 Tage nach der Wahl, fand die konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung Simmering statt.

Neben Stadträtin Frauenberger und der Bezriksvorsteherin Angerer durften auch die Klubobleute der vier Fraktionen eine Rede halten. Hier mein Statement:

Sehr geehrte Ehrengäste, werte Kolleginnen und Kollegen, werte Besucherinnen und Besucher!

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin, ich möchte Ihnen hiermit zu Ihrer Wiederwahl gratulieren. Auch wenn Sie das angesichts des Wahlergebnisses jetzt vielleicht überrascht, Sie haben heute auch die Stimmen der Grünen bekommen. Wir wollen damit signalisieren, dass wir Grünen bereit sind, auch in Simmering einen gemeinsamen Weg zu gehen.

Mit der Angelobung der Rot-Grünen Stadtregierung hat gestern in Wien eine neue politische Ära begonnen. Erstmals werden wir Grünen in Wien auf Stadtebene – gemeinsam mit der SPÖ – unsere Ideen und Programme in einer Regierung umsetzen können. Ich bin der Überzeugung, dass diese Arbeit unserer Stadt gut tun wird.

Wie wir alle wissen, wurde diese Zusammenarbeit möglich oder notwendig (das hängt vom Betrachtungswinkel ab), weil die SPÖ auf Gemeinderatsebene die absolute Mehrheit verloren hat und einen Partner suchen musste. In Simmering stellt sich die Situation anders dar. Die SPÖ hat, knapp aber doch, die absolute Mehrheit behalten, sie braucht also keinen Partner im Bezirk, kann alle Beschlüsse alleine fassen.

In den Gesprächen die wir mit VertreterInnen der SPÖ vor dieser Angelobung geführt haben, war diese Machtkonstellation doch spürbar. So wurde die Anzahl der Ausschuss- und Kommissionsmitglieder nicht  mit 15, so wie wir uns das gewunschen haben, festgelegt, sondern nur mit 14. Damit sind wir in diesen Gremien künftig nicht mehr vertreten.

Wir hoffen trotzdem auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren. Auch wenn uns bewusst ist, dass wir inhaltlich sicher nicht immer und in allen Bereichen einer Meinung sein werden.

Aus unserer Sicht sind nämlich „Schutzzonen“ in Simmering vielleicht notwendig, um Fußgänger oder Radfahrer sicher durch den Verkehr zu bringen. „Schutzzonen“ einzurichten, Frau Bezirksvorsteherin, um zusätzliche Kebaplokale zu verhindern, das halten wir für den falschen Ansatz. Ja, für die Simmeringer Hauptstraße gehört etwas getan. Wir Grünen haben dabei etwa an Leerstandsabgaben oder an Aktionen wie „Lebendige Einkaufsstraße“, ein im 20. Bezirk erfolgreiches Projekt, gedacht. Nehmen wir das gemeinsam in Angriff.

Arbeiten wir gemeinsam daran, dass die Simmeringer Jugendlichen intensiver betreut werden und bessere Zukunftschancen erhalten. Arbeiten wir daran, dass die Gesundheitsversorgung und Gesundheitsvorsorge in Simmering vorbildhaft wird. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass alle Menschen, die in Simmering leben, die gleichen Chancen haben, schauen wir auch gemeinsam darauf, dass es im Bezirk ein friedliches Miteinander gibt. Hüten wir uns davor, einzelne Gruppen von Menschen gegeneinander auszuspielen.

Arbeiten wir gemeinsam mit Maria Vassilakou, der neuen Vizebürger­meisterin für Stadtplanung und Verkehr, daran, dass es in den nächsten fünf Jahren für viele Bewohnerinnen und Bewohner Simmerings leichter möglich wird, auf das Auto zu verzichten. Sorgen wir gemeinsam mit der für die Wiener Linien zuständigen Vizebürgermeisterin dafür, dass das Netz der Öffentlichen Verkehrsmittel auch abseits der U-Bahnlinie U3 attraktiver wird.

Die Beschleunigung und der Ausbau der Straßenbahnen im Bezirk, sowie eine Verdichtung des Busnetzes stehen ganz oben, auf unserer Prioritätenliste. Natürlich muss auch der Anteil des Radverkehrs in Simmering, der derzeit extrem niedrige 3% beträgt, gesteigert werden.

Und schließlich: Schauen wir gemeinsam darauf, dass das BürgerInnenbeteiligungsverfahren zur B228, nunmehr etwas euphemistisch Nussbaumallee genannt, tatsächlich die Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer ernst nimmt, ihre Anliegen umgesetzt werden und dass das Verfahren den Ausdruck Bürgerbeteiligung verdient.

Arbeiten wir gemeinsam an der Zukunft Simmerings – wir bieten Ihnen heute unsere Mithilfe an.

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Noch 12 Stunden … das war der Wahlkampf

Samstag, 19.00 Uhr. Noch 12 Stunden, bis die Wahllokale öffnen, noch 22 Stunden bis zum Schließen der Wahllokale. Der Wiener Wahlkampf 2010 ist also so gut wie vorbei, da kann man schon ein erstes Fazit ziehen:

Auch wenn im heutigen Standard in einem kleinen Artikel über Simmering wieder einmal nur der Kampf zwischen Rot und Blau erwähnt wurde, die Grünen sind offensichtlich doch im Wahlkampf angekommen und werden von der SPÖ ernstgenommen. Jedenfalls so ernst genommen, dass man schon fast das Gefühl hat, wir sind der Lieblingsfeind der Roten. So erwähnen sie uns z.B. immer wieder mal in ihren Flugblättern. Nicht mit Sachargumenten, sondern mit der unheimlich wichtigen Tatsache, dass sich bei den Simmeringer Grünen im Laufe der letzten Jahre ein paar BezirksrätInnen verabschiedet hätten. Na und? Das kommt in den besten Familien vor. Andere Parteien verarschen dafür die BürgerInnen, wenn es um demokratische Mitbestimmung geht.

Interessant, aber etwas mühsam, war auch die Plakatständerstory. Ich habe darüber vor kurzem hier berichtet. Mittlerweile stehen die Plakatständer wieder, laut Magistrat hat die Übermittlung der Genehmigung von einer MA zur anderen fast zwei Wochen gedauert. Pech nur, dass in der Zwischenzeit gleich zwei Mal jemand zur Stelle war, der den Magistrat aufgefordert hat, unsere Ständer abzutransportieren.

Ein netteres Erlebnis war sicherlich unsere Geschäfte-Tour in der Simmeringer Hauptstraße. In den meisten Geschäften wurden wir sehr freundlich aufgenommen. Auch am Straßenfest waren wir, wie immer, präsent. Wir haben dort mehr als 1.000 Stück unserer Zeitung verteilt. Aufsehen erregt hat die anatolische Musikgruppe, die an unserem Stand beim Straßenfest aufgespielt hat. Viele Leute sind stehengeblieben und haben zugehört, einige haben uns den Vogel gezeigt.

An vier Donnerstagen hatten wir ein Infostandl, jeweils an einer U-Bahnstation. Simmering, Enkplatz, Zippererstraße und Gasometer. Der Renner waren natürlich die Luftballons, auch um die Kugelschreiber und die Feuerzeuge war ein Griss.

Zu guter Letzt hatten wir auch noch gestern Freitag eine netten und gleichzeitig spannenden Abend im Hotel Roomz. Nach einem interessanten Workshop zum Thema „Rechtsextreme Verbindungen in Österreich“ gab es noch einen gemütlichen Ausklang bei Essen und Musik.

Jetzt ist der Wahlkampf vorbei. Jetzt heißt es abwarten. Abwarten und appellieren: Bitte geht’s Wählen. Und wählt’s Grün!

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Aufgestellt, weggeräumt, aufgestellt, weggeräumt

Manchmal spielt einem das Leben schon komische Streiche. Da freut man sich, weil nach einigen Tagen Wartezeit endlich die Grünen Plakatständer rund um die Gasometer stehen. Ein paar Tage später sind sie wieder weg.

Na gut, also Meldung an das Grüne Infrastrukturteam. Am vergangenen Freitag sind dann wieder die Leute vom Plakat-Team da und stellen die Plakatständer erneut auf. Zufällig hab ich sie dabei beobachtet, kurz mit ihnen geplaudert. Nach zwei Stunden wieder unten in der Guglgasse wieder gähnende Leere. Keine grünen Plakate.

Wem auch immer die Plakatständer der Grünen ein Dorn im Auge sind: Der Abtransport ist illegal, weil die Plakatständer legal aufgestellt sind. Am 24.9. hatte ich einen Termin bei der MA46, bei dem uns in der Guglgasse sieben Ständer kommissioniert, also genehmigt wurden. Aber vielleicht hat das ja der- oder diejenige, der oder die den Abtransport veranlasst hat, ja nicht gewusst …

Übrigens: Wir werden es natürlich wieder probieren.

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Gasometer-Express

Yeah, sie ist fertig. Unsere Zeitung Gasometer-Express ist vor einer Stunde in die Druckerei gegangen. Gemeinsam mit dem Simmering-Express gibt es zwei Zeitungen im Doppelpack. Wer nicht auf die gedruckte Version warten will, kann jetzt schon lesen.

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BürgerInneninformation à la SPÖ

Heute fndet im Einkaufszentrum Simmering die langerwartete Informationsveranstaltung zu den Ergebnissen der neuen Studien zur B228 statt.

6.000 Flugzettel seien verteilt worden, so Bezirksvorsteherin Angerer. Fragt sich nur wo. Bis zu den Betroffenen, die in einer Bürgerinitiative vernetzt sind, hat sich jedenfalls keine dieser Einladungen verirrt. Gesehen hab ich übrigens trotzdem schon einen dieser sagenumwobenen Ausdrucke. Bei der letzten Bezirksvertretungssitzung wurden die nämlich verteilt.

Mag ja sein, dass es der SPÖ lieber wäre, die BezirksrätInnen blieben heute Abend unter sich. Nach dem heutigen Artikel im Kurier ist allerdings anzunehmen, dass das so nicht gelingen wird. Und das ist gut so. Gratulation an die hervorragende Arbeit der Bürgerinitiative „Mehrwert Simmering ohne B228“!

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